Fraß oder Feinkost? - Essen beim Filmdreh

Das Leben beim Film ist hart. Man ist nicht nur ständig unterwegs und muss im engen Zeitplan genau die richtigen Bilder mitbringen. Man nächtigt außerdem in Hotels nach dem Standard, den das Budget möglich macht. Und was das Essen angeht: Das ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern vor allem der Zeit. So ein Drehtag ist lang, die freien Minuten sind rar.

Und am Abend steht der Sinn eher nach Schlafen. Die wichtigsten Regeln: Nimm jede Möglichkeit zum Toilettengang mit und was das Essen betrifft: Hauptsache sättigend und warm. Christian hat für uns die kulinarischen Höhepunkte der Drehreise festgehalten. Ein Faible für Wurst ist unverkennbar.

Erster Drehtag... Und ich dachte, wenn das unsere Dauerpflegung wird, na Prost Mahlzeit. Aber so ist das bei den Werbern - mal eben was auf die Schnelle, bevor es kreativ weitergeht..... „Ich erinnere mich: Das war bei einem Griechen, und es war einer der lustigsten Abende während der ganzen Drehreise. Was aber nicht unbedingt am Essen lag....Ich hab dich im Auge, Martin! „Mitten in der Fußgängerzone in Rosenheim. Ein Brauhaus. Deftiges und dazu ein Helles. Genau das Richtige nach Drehschluss.“ „Das sieht doch nach den leckeren Piroggen in Polen aus...“ „Fliegeressen as usual... auch bei der Bundeswehr auf dem Weg von Köln nach Termez.“ „Ein bißchen Deutschland in der Ferne. Aber was ist mit dem einem Ende der Wurst passiert? Und ich hoffe, ich habe die Ecke am Brot selber abgebissen...“ „So läuft gute deutsche Erziehung und Ernäherung: Weintrauben zu den Süssigkeiten.“ „Und das ist der Eintopf, den man auch im Film sieht. Sabine hatte für die ganze Filmkompanie mitgekocht...“ „Das Traurigste, woran ich mich an unserer Deutschland Schlemmer Tour erinnere.“ „Wo ist der Teller?“ „Der Fisch sieht gut aus, oder? War er aber nicht. Da dreht man an der Nordsee und denkt sich, hey, nimm Fisch... Mir wurde flau und Sascha musste alsbald austreten...“ „Berlin? Und wo kriegt man DIE Currywurst laut Sascha, der uns solange davon vorgeschwärmt hat, dass wir klein beigegeben haben? Klar auf der Schönhauser Allee.“ Das muss das Essen von jemand anderem sein.
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